Dirigenten

 

        
           Claude Schlim

 

 

             Guy Conter

 

 

 

 

 

 

 

 

             Fred Harles

Sein Musikstudium hat Claude Schlim mit einem „Konzertdiplom“ in Euphonium am „Musikkonservatorium der Stadt Esch/Alzette (L)“ in der Klasse von Robert Weyland und Rudi de Bouw – sowie ein „Erster Preis“ in der Direktionklasse von Fred Harles abgeschlossen. Außerdem hat Claude Schlim einen „Ersten Preis“ in Klavier, Kammermusik, Blattspiel, Transposition, Harmonielehre, Instrumentation und Methodik.

Er besucht die Klasse von José Schyns und macht seinen Abschluss am „Königlichen Musikkonservatorium“ in Brüssel. Parallel zu diesem Studium besucht er Kurse bei Robert B. Childs, Steven Mead, Olivier Haas und Nick Ost.

Zurzeit ist er Professor am Musikkonservatorium der Stadt Esch/Alzette – er komponiert und arrangiert Werke für verschiedene Ensembles und Harmonie-Orchester.

Seit 2003 ist er Dirigent der Harmonie Eischen. Jahrelang war er Mitglied der Brass Band des Konservatoriums der Stadt Esch/Alzette dies unter der Leitung ihres Gründers Fred Harles und später unter der Leitung von Guy Conter. 2016 übernahm er selbst die Leitung der Brass Band.

Er ist Mitglied verschiedener Orchester wie das Trio Aurora, Luxemburg Tuba Consortium, Quatuor Heavy Tubes, usw. – er tritt mit diesen Orchestern regelmäßig, auch als Solist, in Luxemburg und über die Grenzen hinweg auf.

 

 

Guy Conter wurde im Juli 1963 in Esch-sur-Alzette geboren und genoss seinen ersten Musikunterricht am Musikkonservatorium der Stadt Esch-an-der-Alzette, bei d. H. Fred Harles, Robert Weyland und Joël Sand † (Kornett und Trompete) sowie bei H. Roland Wiltgen (Harmonielehre).

Nach seinem allgemeinen Studium setzte er 1982 seine musikalische Ausbildung am „Königlichen Konservatorium“ in Brüssel bei d. H. L.-J. Vannetelbosch † Trompete, Y. Ducène † Blattspiel & Transposition, Frau M. Pendville † Musiklehre, J-M. Quenon Kammermusik, F.van Rossum Musikanalyse fort. Er beendet seine Lehrjahre in Brüssel als Preisträger in den Fächern Trompete, Musiklehre und Kammermusik; ausserdem erhält er Eignungsnachweise in Pädagogik, Blattspiel & Transposition, Musikanalyse, Harmonielehre und Musikgeschichte.

Fortgeschrittenenkurse bei Dino Tomba, Pierre Thibaut, Reinhold Friedrich, Malta Burba James Watson, Timofei Dokshitzer, Luc Capouillez ergänzten seinen musikalischen Horizont.

1993 wurde er zum Professor am Musikkonservatorium der Stadt Esch-sur-Alzette ernannt und lehrt dort Trompete/Kornett/Saxhorn, Blattspiel &Transposition sowie Kammermusik.

Seit 1977 war er Mitglied der Brass-Band des Konservatoriums der Stadt Esch/Alzette und hatte unter der Leitung ihres Gründers Fred Harles den Posten des „Principal Solo Cornet“ inne. Dabei hatte er die einzigartige Gelegenheit, mit international renommierten Solisten wie Maurice André†, Reinhold Friedrich, Timofei Dokshitzer, Jeannette Braun-Giampellegrini James Watson, Robert B. Childs, Brett Baker, Don Lusher, John Wallace, James Gourlay, Roger Bobo, Jacques Mauger und v.a. zu konzertieren.

Weiterhin war er von 2007 bis 2015 musikalischer Leiter dieses einzigartigen Ensembles in Luxemburg.

Überdies ist er Gründungsmitglied der Ensembles „Clarasius“, „Symphonic Brass Letzebuerg“, „Not Just Brass“ „Crazy Eight“ und konzertiert gelegentlich mit verschiedenen Orchestern wie dem „BBC National Orchestra of Wales (BBC NOW)“, dem Kammerorchester „Europäische Solisten, Luxemburg (SEL)“, dem „Philharmonischen Orchester von Luxemburg (OPL) „, dem „Estro Armonico“ und dem „Symphonischen Orchester an Sankt Johann Baptist in Refrath, Bergisch Gladbach / Deutschland“.

 

 

Fred Harles, Ehrendirektor des Konservatoriums Esch/Alzette (L) , gründete die Brass Band im Jahre 1973 bis heute ist dieses Ensemble das einzige in dieser Form in Luxemburg.

Musikalische Studien: – am Konservatorium der Stadt Esch/Alzette bei Jeannette Braun-Giampellegrini, Jos Asselborn, Leopold Winandy, Gustave Reimen und Pierre Schonckert -am Königlichen Konservatorium in Brüssel in der Klasse von Professor Julien Vanettelbosch, bei Leonce Gras, Van den Plas und Louis Poulet – an der Musikhochschule in Saarbrücken.

Fred Harles lehrte ab 1968 (ab 1970 als Professor) am Konservatorium in Esch Musiklehre und Trompete – ausserdem war er von 1973 bis 1983 Assistent der Trompetenklasse der Königlichen Konservatoriums Brüssel. Während über 20 Jahren hat er Masterklassen in Österreich geleitet.

Er trat als Solist in Luxemburg, Deutschland und Österreich auf und konzertierte mit dem international renomierten Adolf Scherbaum und seinem Barockensembel.

1978 erhielt er seine Nominierung als Direktor der Musikkonservatoriums Esch und bekleidete diesen Posten bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2011. Er förderte in erster Linie die Musikalische Lehre in Luxemburg und die Revalorisierung des Statuts der Musikpedagogen in Luxemburg. 

Am Herzen lag Fred Harles seit jeher der Stellenwert der Blechblasinstrumente – in diesem Sinne gründete er mehrere Ensembels wie z.b. das „Quatuor de trompetes luxembourgeois“ sowie das „Luxembourg Brass Ensemble“ (welches heute noch, selbstverständlich unter anderer Besetzung konzertiert) sowie die Brass Band des Escher Konservatoriums, welche weiterhin konzertiert. Ausserdem ist er Gründer des Harmonieorchesters des Konservatoriums, Orchester das er neben der Brass Band jahrelang dirigierte sowie des Streichorchesters.

In Luxemburg war Fred Harles massgeblich an der Ausarbeitung des Gesetzes zum Musikunterricht beteiligt – sowie an der Harmonisierung des Musikunterrichts in den Konservatorien und Musikschulen – er war Gründungsmitglied des Direktorenkollegiums und Pràsident dieses Gremiums. Ausserdem war er President der nationalen Programmkommission . 

Als Direktor arbeitete er mit den Konservatorien von Metz, Nancy, Mons, Lüttich, Brüssel und Saarbrücken. Unter seiner Initiative wurde das Junge Orchester der Grossregion ins Leben gerufen, ein Orchester welches jedes Jahr Schüler aus diesen verschiedenen Konservatorien für eine Woche Orchesterarbeit zusammensetzte. 

Er dirigierte ausser dem Harmonieorchester und der Brass Band des Konservatoriums auch mehrere Male das Philharmonische Orchester Luxemburg und arbeitete mit Solisten wie Vitali Samosko (Klavier) ; Philippe Koch (Geige) Maurice André, Timothy Dokshitzer, Reihold Friedrich, Philip Jones, Dino Tomba, John Wallace (Trompete) ; Don Lusher und Gilles Senon (Posaume), Bob Childs, David Childs , (Euphonium)